bis zum diesjährigen Großereignis unserer fünf Langstreckler bei der Challenge Roth.
Nachdem letzten Sonntag beim Ironman Germany in Frankfurt/M bereits ein Neo-Verbot ausgesprochen wurde (Wassertemperatur im Waldsee über 23,9°C), blicken die Gnus - mit Ausnahme des MAG - besorgt auf die im Kanal zu erwartenden Wassertemperaturen, will doch Niemand den tragenden Anzug missen.
Wie die letzten Trainingswochen bei den Gnus verlaufen sind und welche unterschiedlichen Strategien in der unmittelbaren Vorbereitungszeit angewandt wurden bzw. werden, ist im Folgenden zu erfahren.
MAG:
Blickt trotz einer doch etwas holprigen Vorbereitung seit Mai, welche durch hohe Trainingsreize mit sich anschließenden Krankheits- und Schwächephasen gekennzeichnet war, frohgemut dem raceday entgegen. War es doch aufgrund der hervorragenden Medikamentierung durch die Teamärzte in der Lage, Vorgestern noch eine beachtliche Koppeleinheit zu absolvieren. Rechnet sich im Falle eines Neoverbotes Vorteile gegenüber den teaminternen Mitstreitern aus.
AMINO:
Gab sich in der letzten Woche betont locker und positiv gestimmt. Konnte im letzten Monat auch wieder das Lauftraining in den Vordergrund schieben, ohne freilich das Radtraining zu vernachlässigen. Empfiehlt den unmittelbaren Mitkonkurrenten, lieber nicht nach seiner Form zu fragen, was auf eine wieder aufkeimenden eigenen Angst vor selbiger schließen lässt. Das AMG konnte erst nach Intervention des KMG davon abgehalten werden, am Vorwochenende der Challenge doch noch einen Sprint-Triathlon zu absolvieren.
WSG:
Hat entscheidend an seiner Laufform gearbeitet, was durch ein beachtliches Resultat beim Spreewaldtriathlon untermauert wurde, in welchem er seinem Intimkonkurrent AG nur Sekunden auf der letzten Disziplin herschenken musste. Hat mit neuestem Radmaterial die Moral für die 180er Runde auf seiner Seite. Offen ist noch die Renntaktik - wird das WSG wirklich, wie angekündigt, auf dem Rad alles auf eine Karte setzen?
AG:
Dem Könner auf dem Gebiet der Definsiv-Eloquenz (Tiefstapelei) gelang es nicht, über die Solidität seiner im Spreewald gezeigten Leistung hinwegzutäuschen, konnten doch die vor allem beim Laufen absolvierten hohen Trainingsumfänge im letzten Duell mit dem WSG auf den dort zurück zu legenden kurzen 10km keine Wirkung entfalten. Ansonsten setzt das AG auf sein Steckenpferd namens Superkompensation und wird sicherlich am ausgeruhtesten den längsten Tag des Jahres in Angriff nehmen.
BLG:
Konnte seine Vorbereitung nahezu uneingeschränkt im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten absolvieren und sieht ebenfalls optimistisch dem 18.07.2010 entgegen. Im Zuge der letzten Koppeleinheit am letzten Samstag musste er jedoch einen (mentalen) Dämpfer verkraften, da wohl auch aufgrund der vorherrschenden Hitze (so zumindest die Hoffnung des BLG) der geplante Laufpart nicht durchgezogen werden konnte. Ob das BLG wieder Opfer seiner bekannten, ab dem Mittelteil des Marathons drohenden Probleme wird, fragen sich nicht zuletzt AMINO und MAG!





